Pussy Riot

Jetzt sind Pussy Riot sogar auf dem Spiegel-Cover angelangt. Es reicht. Irgendwer wird irgendwann am Beispiel „Pussy Riot“ Bücher über die sieben Kreise der Medienhölle unserer Tage schreiben. Vorher werden Nadja Tolokonnikowa, Katja Samuzewitsch und Maria Aljochina am Freitag hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich freigesprochen. Damit sie nach Hause zu ihren Kindern, Familien, Freunden können. Weil sie nichts getan haben, was mit Gefängnis bestraft werden muss. Und weil man den ganzen aufgeblasenen Unsinn, der rund um Pussy Riot geschrieben wird, nicht mehr ertragen kann. Das Schicksal Russlands hängt nicht von Pussy Riot ab. Das Urteil vom Freitag entscheidet nicht über Diktatur oder Demokratie. Und wer sich für inhaftierte Oppositionelle engagieren will, auch wenn sie etwas weniger fotogen und glamourös sind, hatte und hat genug Auswahl. In Russland und anderswo.

Englische Übersetzung

Mein Kommentar (Intro). Noch einer (DRS). 

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