Leningrad 1983: We want change!

Ein russischer youtube-Kommentator sagt im Grunde alles: „Der Gott der 80er. Die Perestroika, ein Paar Jeans für alle Lebenslagen, alles was wir hatten war die Musik von Wiktor Zoj (Виктор Цой). Das war unser Protest, unsere Rettung, unsere Religion.  Die Jugend der Sowjetunion ist dir bis heute dankbar und wird immer dankbar sein…“

Zoj formierte seine Band „Kino“ Anfang der 80er Jahre in der Leningrader  Kunst- und Musikboheme. Boris Grebentschikow und seine Band Aquarium, Sergej Kurjochin und seine Band Pop-Mechanika, Afrika Bugajew und Timur Nowikow – das sind die heute noch berühmtesten Figuren der damals sehr jungen Szene. Nowikow und Kurjochin sind inzwischen tot, genau wie Zoj selbst, der 1990 auf dem Höhepunkt seines Ruhms einen vorbildlichen Rock’n’Roll-Tod starb: Autounfall auf der Heimfahrt von Lettland nach Leningrad.

Hier einer der Auftritte, die Zojs Ruhm für die Ewigkeit begründetten, aus dem Film „Assa“ von 1988. „Veränderungen“/“Перемены“

Was Zoj verändern wollte, sah 1983 ungefähr so aus:

2005 tauchte das Lied in dem Film „Пыль“/“Staub“ wieder auf. Die Hauptrolle spielte der große Überlebende des sowjetischen Undergrounds der 80er Jahre: Petr Mamonow.

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