Arkadij Sewernyj – Anascha/Haschisch

Das Titelstück des gleichnamigen Tonbandalbums von 1974. Anascha ist eins von vielen russischen Slangworten für Haschisch. Ein anderes, vorzügliches, heißt plan. Jetzt aber kreist ein Flugzeug voller anascha über Moskau. Nur woher kommt die Ware? Aus dem befreundeten Afghanistan? Aus Usbekistan? Und was ist überhaupt mit den Kunden passiert? Ist Moskau wirklich eine Zombiehauptstadt? Sewernyj sieht in den Straßen der Hauptstadt jedenfalls nichts als Gerippe und Untote, die nach Dope duften. Was ist passiert? Raucht Breschnew etwa selbst? Immerhin produziert die sowjetische Tabakindustrie Zigaretten, die sich sensationell gut zu Joints umbauen lassen. Kurz zwischen den Fingern rollen, zweimal klopfen – schon fällt der Tabak raus. Da das Zigarettenpapier ziemlich fest ist und der Pappfilter zusätzliche Stabilität verleiht, kann kleingemahlenes Gras leicht in die leere Jointhülle geschaufelt werden. Und wenn der Kosjak zu heiß wird, zieht man den Pappfilter einfach ein Stück nach hinten und raucht gemütlich zu Ende.

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